Heiraten zu zweit in Bayern

Heiraten zu zweit in Bayern

Heiraten zu zweit in Bayern


– warum eine kleine Hochzeit etwas ganz Besonderes sein kann


Eine Hochzeit mit 80 oder 100 Gästen, großer Feier, Sitzplan und einem Tag, der von morgens bis nachts durchgetaktet ist – für viele Paare ist genau das die Vorstellung von ihrer perfekten Hochzeit.

Aber eben nicht für alle.

Vielleicht fühlt sich für euch der Gedanke viel schöner an, wirklich nur zu zweit zu heiraten. Ohne Gästeliste, ohne Erwartungen und ohne die Frage, ob sich gerade auch alle anderen wohlfühlen.

Vielleicht möchtet ihr stattdessen ein paar besondere Tage am See oder in den Bergen verbringen, außergewöhnlich gut essen, euch ein wunderschönes Hotel gönnen und euren Hochzeitstag genauso gestalten, wie er zu euch beiden passt.

Eine Hochzeit zu zweit muss sich nicht wie die reduzierte Variante einer großen Hochzeit anfühlen. Im Gegenteil: Sie kann euch etwas schenken, das bei einer klassischen Hochzeit manchmal erstaunlich knapp wird:

Zeit füreinander.

Und vielleicht wird aus eurem Hochzeitstag sogar eine kleine Hochzeitsreise durch Bayern.

Kann man überhaupt nur zu zweit heiraten?

Ja. In Deutschland könnt ihr grundsätzlich auch ganz ohne Gäste und Trauzeugen standesamtlich heiraten. Trauzeugen sind seit 1998 nicht mehr verpflichtend.

Das bedeutet: Ihr könnt tatsächlich morgens gemeinsam zum Standesamt gehen und anschließend den gesamten Hochzeitstag nur miteinander verbringen.

Kein Sektempfang für 50 Menschen. Keine Gruppenfotos. Niemand wartet darauf, dass ihr endlich zurückkommt. Und kein Zeitplan, der sich danach richten muss, wann eure Gäste Hunger bekommen.

Nur ihr beide.

Na gut – euer Hund darf natürlich mit.

Warum entscheiden sich Paare dafür, zu zweit zu heiraten?

Eine Hochzeit zu zweit bedeutet vor allem eines: Freiheit.

Ihr müsst euren Hochzeitstag nicht danach planen, wie ihr eure Gäste beschäftigt, wie alle von A nach B kommen oder wann der nächste Programmpunkt beginnen muss.

Stattdessen könnt ihr euch eine ganz andere Frage stellen:

Wie würden wir diesen Tag verbringen, wenn wir wirklich nur an uns denken würden?

Vielleicht möchtet ihr nach der Trauung erst einmal ganz in Ruhe anstoßen. Vielleicht möchtet ihr mit dem Schiff über den Chiemsee fahren, am Tegernsee spazieren gehen oder nach der Trauung noch mit der Gondel auf einen Berg fahren.

Vielleicht möchtet ihr zwischendurch irgendwo einen Kaffee trinken, euch ans Wasser setzen oder abends bei einem richtig guten Essen auf euren Hochzeitstag anstoßen.

Plötzlich muss nicht mehr jede Stunde einem klassischen Hochzeitsablauf folgen.

Müssen wir ein schlechtes Gewissen haben, wenn wir ohne Familie heiraten?

Vielleicht gefällt euch die Vorstellung, nur zu zweit zu heiraten, eigentlich richtig gut – und trotzdem fühlt sie sich ein bisschen egoistisch an.

Was sagen unsere Eltern dazu? Ist die Oma enttäuscht? Werden unsere Freunde verstehen, warum sie an diesem Tag nicht dabei sind?

Und ja: Es kann durchaus sein, dass die erste Reaktion nicht nur Begeisterung ist. Gerade Eltern oder andere Menschen, die euch sehr nahestehen, haben sich vielleicht schon lange vorgestellt, diesen besonderen Moment einmal mit euch zu erleben.

Dass sie zunächst ein bisschen traurig sind, bedeutet aber nicht automatisch, dass eure Entscheidung falsch ist.

Spannend finde ich, was mir meine Paare in solchen Situationen immer wieder erzählen: Gerade von Freunden oder Familienmitgliedern, die selbst bereits geheiratet haben, bekommen sie häufig überraschend viel Zuspruch. Manchmal fällt sogar der Satz:

„Wenn wir heute noch einmal heiraten würden, würden wir es auch nur zu zweit machen.“ oder „Ihr macht das genau richtig, wir hatten damals nicht viel von unserem Tag und waren nur mit unseren Gästen beschäftigt.“

Und auch von den Paaren, deren Hochzeit zu zweit ich selbst begleiten durfte, höre ich hinterher immer wieder, dass es für sie genau die richtige Entscheidung war. Sie konnten diesen Tag wirklich miteinander erleben und mussten für einen Tag einmal nicht gleichzeitig Brautpaar und Gastgeber sein.

Und eine Hochzeit zu zweit bedeutet schließlich nicht, dass ihr diesen besonderen Moment niemals mit eurer Familie und euren Freunden teilen könnt.

Manche Paare heiraten standesamtlich ganz bewusst nur zu zweit und feiern einige Wochen oder Monate später eine Party mit ihren Lieblingsmenschen. Andere verbinden diese Feier noch einmal mit einer freien oder kirchlichen Trauung.

So entstehen zwei ganz unterschiedliche Tage: einer, der wirklich nur euch gehört – und einer, an dem ihr gemeinsam mit euren Familien und Freunden feiert.

Und vielleicht hilft noch ein kleiner Gedanke, wenn es euren Lieblingsmenschen schwerfällt, an eurem Hochzeitstag nicht dabei zu sein: Bei meinen Hochzeitsbegleitungen bekommt ihr bereits am nächsten Tag eine kleine Auswahl erster Bilder. So könnt ihr eure Familie und Freunde direkt ein Stück an eurem Tag teilhaben lassen.

Hochzeit und Kurzurlaub verbinden

Viele meiner Paare, die zu zweit heiraten, kommen von weiter weg nach Oberbayern und verbinden ihre Hochzeit ganz bewusst mit ein paar Urlaubstagen.

Und gerade für eine Hochzeit zu zweit finde ich das wunderschön.

Ihr reist vielleicht ein oder zwei Tage vorher an, kommt erst einmal an und genießt die Region. Am Hochzeitstag selbst müsst ihr dann nicht morgens mehrere Stunden fahren oder abends direkt wieder nach Hause.

Und auch danach muss eure gemeinsame Zeit noch nicht vorbei sein.

Vielleicht verbringt ihr noch ein paar Tage am Tegernsee, macht am nächsten Tag eine Bergtour oder erkundet den Chiemsee.

So wird aus eurer Hochzeit ganz nebenbei eine kleine Hochzeitsreise.

Das nimmt gleichzeitig ein bisschen den Druck aus dem Hochzeitstag: Ihr müsst nicht alles, was ihr erleben möchtet, an diesem einen Tag unterbringen.

Klein heiraten bedeutet nicht, klein zu denken

Nur weil ihr keine große Hochzeitsgesellschaft habt, muss eure Hochzeit keine Sparversion einer „richtigen“ Hochzeit sein.

Im Gegenteil.

Das Budget, das bei einer klassischen Hochzeit vielleicht für 100 Gäste, Gastgeschenke, Tischdekoration und ein großes Menü benötigt wird, könnt ihr vollkommen anders einsetzen.

Vielleicht gönnt ihr euch ein besonderes Hotel. Ein richtig gutes Restaurant. Wunderschöne Blumen. Eure Traumkleidung. Eine Bootsfahrt. Oder einfach mehrere Tage an einem Ort, an dem ihr schon lange gemeinsam Zeit verbringen wolltet.

Es geht nicht darum, möglichst viel Geld auszugeben.

Es geht darum, es für die Dinge auszugeben, die euch wirklich wichtig sind.

Wie könnte eine Hochzeit zu zweit aussehen?

Das Schöne ist: Es gibt darauf keine allgemeingültige Antwort.

Euer Hochzeitstag könnte beispielsweise ganz ruhig in einem schönen Hotel beginnen. Ihr macht euch getrennt voneinander fertig und seht euch anschließend bei einem First Look zum ersten Mal.

Danach geht es gemeinsam zum Standesamt.

Nach der Trauung stoßt ihr miteinander an – und dann beginnt nicht sofort der nächste Programmpunkt.

Vielleicht fahren wir gemeinsam an den See und machen einen Spaziergang. Ihr zieht die Schuhe aus, setzt euch ans Wasser oder trinkt irgendwo einen Kaffee.

Am Chiemsee könnte eine Schifffahrt Teil des Tages sein. Rund um den Tegernsee oder Schliersee lässt sich eure Trauung wunderbar mit verschiedenen Orten am Wasser verbinden. Und wenn ihr die Berge liebt, kann es anschließend noch mit der Gondel nach oben gehen.

Am Abend reserviert ihr einen Tisch in einem besonderen Restaurant und beendet euren Hochzeitstag bei einem richtig guten Essen.

Oder alles läuft vollkommen anders.

Genau das ist der Punkt.

Und was machen wir den ganzen Tag, wenn keine Gäste da sind?

Diese Frage ist gar nicht so ungewöhnlich.

Bei einer klassischen Hochzeit ergibt sich der Ablauf häufig fast automatisch: Trauung, Sektempfang, Gruppenfotos, Kaffee und Kuchen, Abendessen, Reden, Hochzeitstanz und Party.

Wenn diese Programmpunkte wegfallen, entsteht zunächst eine große freie Fläche.

Und die kann sich ungewohnt anfühlen.

Dabei muss eine Hochzeit zu zweit nicht mit künstlichem Programm gefüllt werden. Ihr braucht keine zehn Aktivitäten, damit sich der Tag „lohnt“.

Oft sind es gerade die einfachen Dinge, die später besonders schön sind: gemeinsam unterwegs sein, irgendwo sitzen bleiben, weil es gerade schön ist, eine Flasche Sekt öffnen, den Ausblick genießen oder spontan noch einen anderen Ort besuchen.

Euer Hochzeitstag darf sich ein bisschen mehr wie ein gemeinsamer besonderer Tag anfühlen – und ein bisschen weniger wie eine Veranstaltung, die ihr für andere organisiert.

Wo kann man in Bayern schön zu zweit heiraten?

Für eine Hochzeit zu zweit liebe ich Orte, an denen nach der eigentlichen Trauung nicht einfach Schluss sein muss. Ein See, eine Schifffahrt, eine Gondelfahrt oder ein besonderer Aussichtspunkt können ganz selbstverständlich Teil eures Hochzeitstages werden – ohne dass daraus ein vollgepacktes Programm entstehen muss.

Gerade in Oberbayern und im Berchtesgadener Land gibt es dafür wunderschöne Möglichkeiten.

Hochzeit zu zweit am Chiemsee

Wenn ihr Wasser liebt, ist der Chiemsee für eine Hochzeit zu zweit etwas ganz Besonderes.

Schon die Fahrt mit dem Schiff kann Teil eures Hochzeitstages sein. Statt nach der Trauung direkt zum nächsten Programmpunkt zu fahren, seid ihr gemeinsam unterwegs, steht an Deck, schaut auf den See und habt bei gutem Wetter die Berge vor euch.

Eine Trauung auf oder rund um die Inseln lässt sich deshalb wunderbar mit einem entspannten Wedding Walk am Wasser verbinden.

→ Die schönsten Standesämter am See

Elopement am Königssee und Jenner

Wenn ihr euch für eure Hochzeit zu zweit Berge und eine beeindruckende Landschaft wünscht, ist die Region rund um Berchtesgaden besonders spannend.

Eine meiner liebsten Möglichkeiten führt auf den Jenner. Mit der Gondel geht es hinauf in die Berge, wo wir gemeinsam Zeit verbringen und eure Hochzeitsfotos ganz nebenbei während unseres Weges entstehen lassen können. Auf der Jenneralm könnt ihr euch auch standesamtlich trauen lassen.

Je nach Wetter, Jahreszeit und eurem Tagesablauf lässt sich der Wedding Walk anschließend noch mit dem Königssee oder dem Hintersee verbinden. Damit bekommt ihr an einem Tag zwei ganz unterschiedliche Seiten der Region: oben die Bergwelt und später das ruhige Wasser des Königssees.

Gerade wenn ihr ohnehin ein paar Urlaubstage rund um eure Hochzeit plant, müsst ihr dabei aber nicht möglichst viele Orte in einen einzigen Tag packen. Was nicht zum Hochzeitstag passt, könnt ihr einfach an einem der anderen Tage entdecken.

Wedding Walk am Predigtstuhl und Hintersee

Eine weitere wunderschöne Kombination im Berchtesgadener Land ist der Predigtstuhl mit dem Hintersee, auf dem man auch standesamtlich heiraten kann.

Mit der historischen Predigtstuhlbahn geht es zunächst nach oben. Dort können wir uns Zeit für die Berglandschaft und eure Paarfotos nehmen, bevor es später wieder hinunter und weiter Richtung Hintersee geht.

Am Hintersee verändert sich die Stimmung noch einmal vollkommen: Wasser, Wald und Berge bilden einen ruhigeren Abschluss des Tages.

Gerade diese Kombination mag ich sehr, weil wir nicht von einem Fotospot zum nächsten hetzen müssen. Die Wege, die Gondelfahrt und die Zeit dazwischen gehören genauso zu eurem Wedding Walk wie die eigentlichen Fotos.

Heiraten zu zweit am Tegernsee

Wenn ihr euch weniger Bergabenteuer und dafür einen entspannten Hochzeitstag mit See, schönem Hotel und richtig gutem Essen wünscht, ist der Tegernsee eine wunderbare Alternative.

Hier lässt sich eine standesamtliche Trauung besonders schön mit einem Spaziergang am Wasser, verschiedenen Orten rund um den See und anschließend einem besonderen Restaurant oder Hotel verbinden.

Gerade wenn ihr von weiter weg kommt, bietet es sich an, gleich ein paar Tage zu bleiben und aus eurer Hochzeit einen kleinen Urlaub am Tegernsee zu machen.

→ Hochzeitslocations am Tegernsee

→ Die schönsten Standesämter am See

Welche Region zu euch passt, hängt deshalb weniger davon ab, wo die spektakulärsten Fotos möglich sind. Viel wichtiger ist die Frage:

Wie möchtet ihr euren Hochzeitstag verbringen?

Am Wasser, entspannt und genussvoll? Oder möchtet ihr gemeinsam in die Gondel steigen, oben in den Bergen unterwegs sein und anschließend noch an einen See fahren?

Genau daraus darf sich eure Route entwickeln – und nicht umgekehrt.

Was ist eigentlich ein Elopement?

Vielleicht seid ihr bei eurer Suche nach einer Hochzeit zu zweit bereits über den Begriff Elopement gestolpert.

Ursprünglich bedeutete „to elope“, heimlich durchzubrennen und zu heiraten. Heute wird der Begriff in der Hochzeitswelt deutlich weiter verwendet.

Gemeint ist meist eine sehr intime, bewusst gestaltete Hochzeit, bei der das Paar und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt stehen – statt Traditionen, Gästeliste und festem Hochzeitsprogramm.

Ihr müsst dafür übrigens weder heimlich heiraten noch nach Island, Italien oder in die Dolomiten reisen.

Ein Elopement kann genauso gut am Chiemsee, Tegernsee oder mitten in den bayerischen Bergen stattfinden.

Vom Elopement zum Wedding Walk

Genau aus diesem Gedanken ist mein Wedding Walk entstanden.

Ich wollte für Hochzeiten zu zweit eine Begleitung schaffen, bei der die Fotografie nicht der Programmpunkt ist, um den sich alles andere drehen muss.

Statt für mehrere Stunden ausschließlich „Fotos machen zu gehen“, verbringen wir gemeinsam einen Teil eures Hochzeitstages.

Wir können nach eurer Trauung am See entlanglaufen, mit dem Schiff fahren, mit einer Gondel auf den Berg fahren oder zwei besondere Orte miteinander verbinden. Zwischendurch entstehen eure Hochzeitsfotos – aber genauso die kleinen Momente dazwischen.

Natürlich leite ich euch an, wenn es nötig ist. Ihr müsst nicht wissen, wohin mit euren Händen oder wie ihr euch vor der Kamera bewegen sollt.

Aber ihr sollt nicht das Gefühl haben, mehrere Stunden in einem Fotoshooting zu stecken.

Die Fotos entstehen vielmehr aus eurem gemeinsamen Erlebnis heraus.

Und falls euer Hund zu eurer kleinen Familie gehört, darf der selbstverständlich auch Teil davon sein.

→ Mehr über meine Wedding Walks und mögliche Routen in Oberbayern

Muss unsere Hochzeit außergewöhnlich sein, damit sich das lohnt?

Nein.

Ihr braucht weder einen Sonnenaufgang auf einem Berggipfel noch ein spektakuläres Abenteuer.

Eine Hochzeit zu zweit darf leise sein.

Vielleicht besteht euer perfekter Hochzeitstag aus einer Trauung am Vormittag, einem Spaziergang am See, einem Glas Champagner und einem langen Mittagessen.

Vielleicht möchtet ihr danach einfach zurück ins Hotel und den Rest des Tages miteinander verbringen.

Das reicht vollkommen.

Nicht die Anzahl der Programmpunkte macht einen Hochzeitstag besonders. Und auch nicht die Anzahl der Gäste.

Am Ende geht es darum, dass ihr irgendwann zurückblickt und sagen könnt: Genau so wollten wir heiraten.

Ihr möchtet zu zweit in Bayern heiraten?

Wenn ihr gerade überlegt, nur zu zweit in Bayern zu heiraten, unterstütze ich euch nicht nur mit natürlichen und ungestellten Hochzeitsfotos.

Wir können gemeinsam überlegen, wie sich eure Trauung, besondere Orte und ein entspannter gemeinsamer Tag sinnvoll miteinander verbinden lassen – ohne euren Hochzeitstag für die Fotos zu planen.

Ob am Chiemsee, Tegernsee, Spitzingsee, oder bei Berchtesgaden: Mir ist wichtig, dass genügend Zeit für echte Momente bleibt und eure Hochzeitsfotos ganz nebenbei Teil dieses Tages werden.

Wenn ihr mir ein bisschen von euren Plänen erzählt, können wir gemeinsam schauen, wie euer ganz persönlicher Hochzeitstag zu zweit aussehen könnte.

Unsicher, ob ein Wedding Walk das Richtige für euch ist?

Gerne helfe ich euch dabei, euch für die Insel zu entscheiden, die zu euch und eurer Art zu passt.